Sieben Fehler beim Vermieten einer Ferienunterkunft

30. November 2023

Titelgrafik in Petrol mit einer gelben Sieben und dem Schriftzug sieben typische Fehler, die Eigentümer in der Vermietung ihrer Ferienwohnung machen

Eine Ferienunterkunft privat zu vermieten heißt mehr, als sie zu kaufen und einzurichten. Diese sieben Fehler sehen wir immer wieder, wenn Eigentümer zu uns kommen.

1. Schwache Fotos

Fotos entscheiden, ob ein Inserat überhaupt angeklickt wird. Selbst aufgenommene Bilder mit schlechtem Licht lassen auch eine gute Unterkunft mittelmäßig aussehen. Professionelle Fotos zeigen Größe, Licht und Ausstattung richtig und altern gut, weil Du sie über Jahre auf allen Portalen nutzt. Bei uns gehören sie zum Start und sind in der Aufbaugebühr enthalten.

2. Reinigung in den Mietpreis packen

Steckt die Endreinigung im Mietpreis, musst Du sie auf die Nächte umlegen. Das zwingt Dich zu längeren Mindestaufenthalten, damit die Rechnung aufgeht, und kurze Aufenthalte fallen weg. Weist Du die Endreinigung getrennt aus, bleibt der Nachtpreis vergleichbar und kurze Aufenthalte bleiben möglich. Gäste sehen außerdem, wofür sie zahlen. Wichtig für die Darstellung: Der Gesamtpreis inklusive Endreinigung muss vor der Buchung sichtbar sein.

3. Starrer Mindestaufenthalt

Ein fester Mindestaufenthalt kostet in der Nebensaison Buchungen und in der Hauptsaison Umsatz. Sinnvoll ist eine Regel, die sich mit der Nachfrage ändert: kurze Aufenthalte, wenn Lücken zu füllen sind, längere in gefragten Wochen. Wir legen die Spanne gemeinsam mit Dir fest und steuern Preise und Mindestaufenthalte darin.

4. Ungemütliche Betten

Am Bett zu sparen fällt in jeder Bewertung auf. Gäste, die schlecht schlafen, schreiben es hin, und zwar dauerhaft sichtbar für alle, die nach Dir suchen. Eine gute Matratze, ordentliche Kissen und Decken und saubere, hochwertige Bettwäsche sind die Grundlage für gute Bewertungen. Mehr dazu steht im Artikel Ferienunterkunft einrichten.

5. Langsame Antworten

Anfragen, die einen Tag liegen bleiben, sind oft schon woanders gebucht. Neben einem Hauptberuf sind schnelle Antworten kaum verlässlich zu schaffen. Bei uns beantwortet das Team Anfragen am Telefon von Montag bis Freitag zwischen 9 und 18 Uhr, per E-Mail jederzeit, außerhalb dieser Zeiten gibt es für Gäste eine Notfallnummer.

6. Starre An- und Abreise

Gäste kommen spät an, mit Stau oder verspätetem Zug. Ist dann niemand zur Schlüsselübergabe da, beginnt der Urlaub schlecht. Eine Schlüsselbox löst das. Wir stellen die Box kostenlos bereit, montieren sie und schicken den Code vorab an den Gast. Bei Vertragsende nehmen wir die Box wieder mit.

7. Zu wenig Präsenz auf Portalen

Eine einzelne Anzeige reicht nicht, weil Gäste auf verschiedenen Portalen suchen. Wir stellen jede Unterkunft auf hello-holidays.de, Airbnb, Booking.com, FeWo-direkt, HomeToGo, Holidu und weiteren Portalen ein. Alle Kanäle laufen in einem Kalender zusammen, dadurch gibt es keine Doppelvergabe. Die Portalprovision schlagen wir auf den Buchungspreis auf, statt sie von Deinen Einnahmen abzuziehen.

Was Du selbst prüfen kannst

  • Sind Deine Fotos hell, gerade und aktuell?
  • Ist der Gesamtpreis inklusive Endreinigung vor der Buchung sichtbar?
  • Passt Dein Mindestaufenthalt zur Saison?
  • Wie lange brauchst Du im Schnitt für eine Antwort?
  • Kommen Gäste auch um 23 Uhr in die Unterkunft?
  • Auf wie vielen Portalen steht Deine Unterkunft?

Wenn Du es abgeben möchtest

Wir übernehmen 18 dieser Aufgaben, vier bleiben bei Dir. Was das kostet und wie es losgeht, steht unter Eigentümer, der Ablauf im Detail unter So startet Deine Unterkunft. Was Eigentümer über die Zusammenarbeit schreiben, steht unter Referenzen.